neues Modul „Grundlagen und Praxis der Klosterheilkunde“ im Europakloster Gut Aich Österreich

Vom 01.06. bis zum 06.06.2014 wird unter dem Dach des Masterstudienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ an der Europauniversität Viadrina im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Traditionelle abendländische Medizin“ diese Erfahrungswoche in Klosterheilkunde angeboten.

Hier finden Sie eine genaue Modulbeschreibung.

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Um mir selbst ein Bild von dem Kloster machen zu können, fuhr ich nach St. Gilgen an den Wolfgangsee und war von der dortigen Landschaft sofort begeistert.

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Das Europakloster Gut Aich liegt in ca. 600 m Höhe 20 Gehminuten vom Wolfgangsee entfernt, umgeben von den Bergen des Salzkammergutes. Das für diese Jahreszeit absolut ungewöhnliche Wetter meinte es gut mit uns, so dass diese schönen Fotos ohne den sonst üblichen Schnee bei frühlingshaften Temperaturen entstanden.

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Im Innenbereich des Klosters empfing mich eine große Ruhe und Gelassenheit, die das hektische Treiben unserer Außenwelt einen vergessen lässt.

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Mir wurde schnell klar, dass ein solcher Rahmen für den Seminarteilnehmer etwas ganz Besonderes darstellt, in dem man mit allen Sinnen erleben, erlernen und erfahren kann. Genau das ist mir als Modulleiter der „Traditionellen abendländischen Medizin“ wichtig, die Kolleginnen und Kollegen quasi hautnah an die uralten Traditionen unserer europäischen Heilkunde heranführen zu können.

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In der klar strukturierten Klosterkirche finden viermal täglich Messen statt, die den Gästen des Hauses ebenso offen stehen.

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Der Altar, an dem permanent, durch eine artesische Quelle gespeistes Wasser herunter läuft, befindet sich an einem eigens dafür ausgesuchten Kraftplatz und dieser hat die Form des Schafsberges, dem weithin sichtbaren Hausberg in der Nähe des Klosters.

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Pater Dr. Johannes Pausch, der Prior des Klosters begeisterte mich durch sein großes Wissen und seine Weltsicht, die sehr dem Anliegen unseres gesamten Masterstudienganges entspricht. Er gründete vor zwanzig Jahren das Kloster mit und ist seither unermüdlich dabei, es weiter zu entwickeln. So gehören heute das Hildegardzentrum, ein Ambulatorium für Psycho- und Physiotherapie, die Klosterkellerei, in der Liköre und Tinkturen aus selbst gesammelten und angebauten Kräutern hergestellt werden. Weiterhin betreibt das Kloster noch eigene Kunstwerkstätten, in denen hochprofessionelle Schmuck- und Einrichtungsgegenstände aus Glas, Metall, Stoff und Holz hergestellt werden.

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Diese Arbeiten sind wie hier im Meditationsraum überall im Kloster zu sehen und tragen sehr zum wohltuenden Ambiente der Einrichtung bei.

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Ich wünsche mir, dass dieser Ort, der für mich so viel Ruhe und Klarheit ausstrahlt, wie der Wolfgangsee, ein weiterer Standort wird, an dem Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Studiengang und auch externe Teilnehmer ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den alten Traditionen der europäischen Heilkunst erweitern können.

Wenn Ihr Interesse an diesem Klostermodul geweckt wurde, setzen Sie sich bitte mit dem Studiengangskoordinator, Herrn Jochen Krautwald krautwald@europa-uni.de in Verbindung.

Herzlichen Dank an Pater Dr. Johannes Pausch für die liebevolle Betreuung während meines Aufenthaltes im Europakloster Gut Aich!

Dr. Burkhard Flechsig

 

 

 

 

 

 

 

In Chronologischer Rückblick veröffentlicht | 2 Antworten

Regionalkongress für Komplementärmedizin in Dresden am 08.03.2014

Unter dem Thema „Das Perpetuum Mobile unserer Hormone“ findet im Hotel NH Dresden Altmarkt An der Kreuzkirche 2 01067 Dresden  am internationalen Frauentag unter meiner Leitung ein Kongress statt, bei dem es um ganzheitliche Behandlung hormoneller Störungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen und Regeltempostörungen gehen wird.

Die Internationale Gesellschaft für Biologische Medizin e.V. ist der Veranstalter dieser Fortbildung.

Hier finden Sie einen Anmeldeflyer mit weiteren Informationen.

Sollten Sie Interesse haben, freue ich mich sehr, Sie bald in Dresden persönlich begrüßen zu können.

Dr. Burkhard Flechsig

In Chronologischer Rückblick, Vortragsreisen veröffentlicht | Kommentieren

Heilkunst im Mittelalter – Vortrag in der Stadtbibliothek Wolkenstein

Unter dem Thema: „Von Hildegard bis zur Lichtnahrung – 900 Jahre Ernährungstradition in Europa“ hielt ich am 04.02. vor ca. 50 Interessierten einen Vortrag in der Wolkensteiner Stadtbibliothek.

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Eingeladen wurde ich von Katrin Albrecht, die uns auch durch die Ausstellung „Heilkunst im Mittelalter“ im Wolkensteiner Schloss führte.

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Begleitet wurde der Vortrag von herrlichen Düften nach selbst gebackenem Brot und Plätzchen, die entsprechend alter überlieferter Rezepte von Hildegard von Bingen u.a. durch die Ehefrau des Wolkensteiner Bürgermeisters, Frau Liebing sowie der Mutter von Katrin Albrecht, Frau Schmidt zubereitet wurden.

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Damit redeten wir nicht nur über das Essen, sondern die Zuhörer konnten sich auch gleich vor Ort von den leckeren und gesunden Gaumenfreuden überzeugen.

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen fleißigen Helfern, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen!

Dr. Burkhard Flechsig

In Chronologischer Rückblick, Patientenabende veröffentlicht | Kommentieren

Achter Heilfasten – Selbsterfahrungskurs „Diagnostik und Therapie nach F.X. Mayr in Thermalbad Wiesenbad

Vom 08.01. bis 14.01. fand wieder ein Fastenkurs in der Miriquidi Kurklinik mit zehn Teilnehmern statt und wie immer wurden wir auch dieses Mal sehr gut von den Mitarbeitern des Hause betreut.

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Das Wetter meinte es gut mit uns, so dass wir jeden Morgen 07 Uhr uns zum Walken treffen konnten, um unseren Kreislauf so richtig in Schwung zu bringen..

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Die Küche „verwöhnte“ uns mit den kulinarischen Köstlichkeiten, die im Rahmen der „Milden Ableitungsdiät“ nach Dr. Erich Rauch vorgesehen sind. Dadurch konnte sich der Körper optimal reinigen und entschlacken.

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Wie immer, rundetet auch dieses Mal ein gemeinsames Kochen im Kräuterkochstudio die sechs Tage ab, bei dem es viel Spaß gab.

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Ich möchte mich im Namen aller Teilnehmer recht herzlich bei den Mitarbeitern der Klinik bedanken, durch deren Tun erst unser Aufenthalt so angenehm wurde.

Dr. Burkhard Flechsig

 

 

In Chronologischer Rückblick, Lehrveranstaltungen veröffentlicht | Kommentieren

15. Seminarreise nach Aserbaidschan

Vom 21. bis 25.11. flog ich nun bereits zum 15. Mal nach Baku, um dort in einer naturheilkundlichen Klinik Kollegen in ganzheitlichen Heilverfahren zu unterrichten. Wie immer, schien auch diesmal über den Wolken die Sonne, das zu erleben war für mich ebenfalls wie immer wieder ein absolutes Hochgefühl.

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Der Flughafen von Baku hat sich in den vergangenen zehn Jahren, in denen ich nun dort schon hinreise verändert. Man kann überall deutlich den zunehmenden Wohlstand dieses Lands erkennen.

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Auch andere Bauten zeugen in der Stadt vom Reichtum, der sich vor allem von den Ölvorkommen im Kaspischen Meer ableitet. Hier lodern in einer mir bislang unbekannten Art und Weise die Flammen des Kaspischen Erdöls an zwei imposanten Hochhäusern in der Stadt.

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Diesen Reichtum kann man auch in den Straßen erkennen, zumindest, was die Nahrungsmittel anbelangt. Ende November bei immerhin noch Mittagstemperaturen von ca. 20 Grad ein riesiges Obst- und Gemüseangebot. Dabei ist hier nichts aus dem Treibhaus dabei.

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Auch auf die Tische kommt generell eine natürliche und leicht bekömmliche Kost, die nebenbei auch noch hervorragend schmeckt und schön angerichtet ist.

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In den Seminaren fanden meine Kollegin und ich interessierte Zuschauer. Der Erfolg unserer Mission hängt in entscheidendem Maß von der Qualität der Übersetzung ab. Hier unsere langjährige Begleiterin ganz links. Mein Russisch reicht leider nicht aus, ohne sie zurecht zu kommen.

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In unserem Hotel hatte der Mann am Counter hier kurz vor unserer Abreise ganz offensichtlich richtig viel um die Ohren.

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Auf dem Heimflug bot sich mir dann noch auf dem Frankfurter Flughafen der Anblick eines neuen A 380 am Terminal A, der so gewaltig ist, dass er nicht mal ganz auf das Foto passt.

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Ich danke allen, die mir in den vergangenen Jahren diese Reisen ermöglichten und freue mich, dass unsere dortige Arbeit ganz offensichtlich Früchte trägt, was wir an guten Teilnehmerzahlen und dem weiteren Ausbau dieser Therapiemethode in Aserbaidschan ablesen.

Dr. Burkhard Flechsig

 

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Siebter Heilfasten – Selbsterfahrungskurs „Diagnostik und Therapie nach F.X. Mayr in Thermalbad Wiesenbad

Vom 13.11. bis zum 19.11. hatte ich wieder die Freude, mit eine kleinen Gruppe in der Kurklinik Miriquidi zu Gast zu sein.

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Noch lag kein Schnee und das Wetter meinte es gut mit uns, so dass wir jeden Morgen 7 Uhr mit den Walkin Stöcken eine schöne Runde laufen konnten.

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Durch die „milde Ableitungsdiät“ nach meinem alten Lehrmeister Dr. Erich Rauch konnte sich unser Körper rasch entschlacken und wir warfen auch emotionalen Ballast über Bord. Es war auch für mich, der nun bereits viele Fastengruppen begleiten durfte und reichhaltige Selbsterfahrung mit diesem Heilverfahren hat wieder erstaunlich, wie rasch sich bei den Teilnehmern Beschwerden, die teilweise über Jahre bestanden, besserten.

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Über die gesamte Zeit betreute uns mit hohem Sachverstand und ihrer freundlichen Art die Diätassistentin Frau Görner. Sie servierte uns kleine aber feine Gemüsemahlzeiten ganz im Sinne der milden Ableitungsdiät nach Dr. Erich Rauch.

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Den Abschluss bildete auch diesmal die Zubereitung einer kleinen wohlschmeckenden Mittagsmahlzeit im Kräuterkochstudio, in dem uns Frau Tietze freundlich und fachmännisch anleitete.

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Unser Dank gilt wie immer den Mitarbeitern des Hauses, die uns in gewohnter Weise fürsorglich durch die Tage begleiteten,

Dr. Burkhard Flechsig

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Abschluss der zweijährigen Traumapadagogikausbildung

Am 27.09. schloss ich eine zweijährige Ausbildung in Traumapädagogok am Dresdner Institut für systematisches Arbeiten DISA erfolgreich ab.

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Während dieser Zeit erfuhren wir viele Details über den Umgang mit traumarisierten Menschen, die uns allen im täglichen Leben und mir in meinem beruflichen Umfeld sehr häufig begegnen. Auf der einen Seite wuchs mein Wissen über derartige Zusammenhänge und andererseits konnte ich meine Sensibilität für traumatisierte Menschen verfeinern.

Ich danke meinen Ausbildern Kerstin Balster, Jessika Lenz, Ralf E.F. Lemke, Andreas Rothe und Thomas H. Lemke

Dr. Burkhard Flechsig

 

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„Das Bauchhirn“ Vortrag im Naturheilverein Chemnitz

Am 11.09. folgte ich einer Einladung des Naturheilvereins Chemnitz ins City Hostel, um etwas über die Zusammenhänge zwischen Verdauung und Psyche zu berichten.

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Laut Angaben des Veranstalters kamen über 100 Zuschauer. So viele hatte wohl keiner erwartet und es gab viele Fragen, die mir von einem kundigen Publikum gestellt wurden.

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Für mich ist es immer wieder eine große Freude, so viele Menschen zu treffen, die Interesse an ganzheitlichen Sichtweisen unterschiedlicher Lebensbereiche zeigen. Es war eine kurzweilige Veranstaltung, zu deren Gelingen auch viel das Publikum durch seine rege Mitarbeit beitrug.

Ich bedanke mich beim Veranstalter und insbesondere bei den anwesenden Vorstandsmitgliedern für die perfekte Organisation und liebevolle Begleitung dieser Veranstaltung!

Dr. Burkhard Flechsig

 

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