„Krankheit als ordnendes Prinzip“ bei ars medendi

Zum achten Mal führten wir vom 16.04. bis zum 18.04. in unserem Hause dieses Seminar für Körper- und Symptomaufstellung durch. Dabei trafen sich insgesamt 28 Menschen, denen die Betrachtung von Krankheiten und Symptomen aus ganzheitlicher, systemischer Sicht am Herzen lag. Bei allen Aufstellungen zeigte sich die Bedeutung der Erkrankung im Sinne einer Ressource für den Betreffenden, die ihm bei der Überwindung eines tiefer liegenden Problems behilflich sein will. Durch die Sichtbarmachung dieser Zusammenhänge kann sich beim Erkrankten eine wirkliche Salutogenese entwickeln, die ihn befähigt, in tiefgreifende Heilungsprozesse zu gehen.

bei der Anamneseerhebung

bei der Anamneseerhebung

Wir hatten dieses Mal weit mehr Interessenten für dieses Seminar, als wir tatsächlich aufnehmen konnten. Die meisten der Teilnehmer kamen mit chronischen, oft autoimmunologischen Erkrankungen die häufig schulmedizinisch als austherapiert gelten.

beim gemeinsamen Mittagessen

beim gemeinsamen Mittagessen

Die Seminarteilnehmer wurden in unserem Hause beköstigt und bekanntermaßen macht Emotionalarbeit hungrig. Beeindruckend war auch dieses Mal wieder, wie sehr eine Gruppe unterschiedlichster Menschen aus verschiedenen Regionen unseres Landes in drei Tagen zusammen rückt, wenn eine achtsame Seminaratmosphäre herrscht.

während der "Therapeutenrunde" am Abend

während der "Therapeutenrunde" am Abend

Unter den Teilnehmern befanden sich vier Ärzte, eine Heilpraktikerin und Auszubildende der Fortbildung zu Systemaufstellungen am Jirina Prekop Zentrum. Wir möchten mit dieser Seminarreihe in zunehmendem Maße Therapeuten ansprechen, die ihre eigene Wahrnehmung schulen und systemische Sichtweisen in ihren Praxisalltag aufnehmen wollen.

Helge Max Jahns während seiner Dreharbeiten

Helge Max Jahns bei seinen Dreharbeiten

Schon zum vierten Mal begleitete der Systemaufsteller und Filmemacher Helge Max Jahns aus München unseren Workshop. In seiner Arbeit begleitet er mit filmischen Mitteln Klienten. Dabei entsteht im Laufe der Zeit wertvolles Material zur Verlaufsbeobachtung einzelner Fälle. Einen kurzen Trailer über diese Arbeit finden Sie unter „Videos“ auf diesem Blog.

Ich danke Uwe Reißig und Ralf E.F Lemke für ihre achtsame Arbeit sowie Ramona Eichhorn und meiner Frau für die kulinarische Begleitung unseres Seminars.

Dr. Burkhard Flechsig

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