6. Seminar „Krankheit als ordnendes Prinzip“ bei ars medendi

Vom 03.04. bis 05.04.09 fand in unserem Hause nun schon zum 6. Mal dieses Seminar statt, bei dem Symptome und Krankheiten aus systemischer Sicht betrachtet werden.

während der Aufstellungsarbeit

während der Aufstellungsarbeit

Gemeinsam mit Ralf Lemke und Uwe Reißig vom Jirina Prekop Zentrum Röthenbach gelang es, den ca. 25 Teilnehmern tiefe systemisch Prozesse aufzuzeigen, die alle berührten und viele wichtige Erkentnisse über Krankheitszusammenhänge brachten. Wie schon im Dezember begleitete uns wieder das Kamerateam von Jahnsmedia aus München und dokumentierte einige Auftellungen.

Dr. Burkhard Flechsig

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2 Kommentare

  1. Manuela Hüller
    Erstellt am 7. Juli 2009 um 20:00 | Permanent-Link

    Liebe Leser,

    am 11. Dezember 2008 habe ich einen Kommentar zu meinem ersten Seminar „Krankheit als ordnendes Prinzip“ geschrieben. Seither ist über ein halbes Jahr vergangen und es hat sich in meinem Leben sehr viel bewegt.

    Es lässt sich nicht so einfach in Worte fassen, was da passiert ist. Ich glaube man kann es nur nachvollziehen, wenn man bereit ist selbst etwas für sich zu tun. Doch das Ergebnis können alle sehen.

    Meine Krankheit, die mich auf diesen Weg gebracht hat, war Brustkrebs. Ich habe keine Chemotherapie gebraucht, da mein Frauenarzt den Tumor rechtzeitig erkannt hat. Die Operation und der Heilungsprozess verliefen gut. Die nachfolgende Bestrahlung wurde erträglicher durch die ganzheitliche Mitbehandlung bei Dr. Flechsig. Die vorgesehene Antihormontherapie habe ich abgelehnt. Nach umfangreichen Recherchen und Gesprächen mit kompetenten Ärzten habe ich für mich entschieden, dass die Risiken durch die Medikamenteneinnahme höher sind als der eventuell zu erzielende Nutzen.
    Dies ist jedoch eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Denn mit dieser Entscheidung muss man Leben können.
    Auch ich weiß nicht, was mir die Zukunft bringt. Doch ich lebe jetzt und es geht mir sehr gut.

    Meine behandelnden Ärzte freuen sich immer wieder, wenn ich so gelöst zu Ihnen komme. Es tut beiden gut, die positiven Ergebnisse der Untersuchungen zu besprechen und die nächsten Schritte zu überlegen. Zurzeit befinde ich mich in der Wiedereingliederungsphase auf meinem früheren Arbeitsplatz.

    Doch nun werden Sie sich die Frage stellen, was hat das alles mit dem oben genannten Seminar zu tun? Die schulmedizinische Behandlung war für mich mit der Bestrahlung abgeschlossen. Doch durch die Zeit, die mir aufgrund der Erkrankung ausreichend zur Verfügung stand, begann ein Prozess des Nachdenkens. Und hierbei hat mich Dr. Burkhard Flechsig einfühlsam begleitet.

    Mit seiner Hilfe konnte ich die ersten Schritte in Richtung seelischer Aufarbeitung der Krankheit gehen. Es ist ein Prozess der sehr lange dauern kann. Doch mit Hilfe der Aufstellung in diesen Seminaren sind mir binnen kurzer Zeit entscheidende Dinge in meine Leben sichtbar geworden. Damit habe ich die Möglichkeit erhalten, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge einzuordnen.
    Und es ist eine Kraft in mir frei gesetzt worden, die es mir ermöglicht mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Ich habe vieles gelernt über mich. Es sind nicht immer nur schöne Erkenntnisse, wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Sie tun manchmal sehr weh, doch es hilft. Und man erhält die Möglichkeit sein Verhalten zu ändern und damit nicht wieder in die gleiche „Rille“ zu fallen. Auch das ist etwas, was man nicht auf einmal verändern kann. Es dauert seine Zeit.

    Ein Geschenk aus diesen Aufstellungen ist, dass ich gelernt habe nicht mehr kämpfen zu müssen, und dass ich Geduld haben kann. Ich kann die kleinen Dinge im Leben wieder in jedem Moment genießen und alles hat seine Zeit.

    An dieser Stelle möchte ich Dr. Burkhard Flechsig aus tiefstem Herzen danken, dass er mir immer ein guter Zuhörer und „Bergführer“ auf meinem Weg war.
    Weiterhin möchte ich den Therapeuten Ralf Lemke und Uwe Reißig für Ihre von Herzen kommende, einfühlsame Arbeit danken. Und ebenso ein herzliches Danke an Anja Brecha und Max Jahns, die die Aufstellungen gefilmt haben und mir somit die Möglichkeit geben, diese bei Bedarf wieder zu erleben.

    Ich freue mich sehr auf alle weiteren Treffen mit Euch!

    Ein weiterer positiver Effekt dieses Weges ist, dass ich viele interessante Menschen kennengelernt habe und kennenlernen werde. Es sind schon so viele, dass ich nicht alle beim Namen nennen kann, doch wenn Sie diese Zeilen lesen wissen Sie, dass auch Ihnen mein herzlicher Dank gilt!

    Ich wünsche allen eine lebendige Zeit und hoffe, dass sich noch mehr Menschen dazu entschließen einen Weg zu gehen der Sie wieder aufblühen lässt.

    Manuela Hüller

  2. Erstellt am 25. Oktober 2009 um 11:55 | Permanent-Link

    Hallo Manuela, hallo Team! Vielen Dank für, auch diese, wunderbare Veranstaltung – wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit und wünschen allen Teilnehmern maximalen Erfolg bei „Eurer“ Arbeit!

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